Die Marienschule ist eine besondere Schule, ein Mädchengymnasium in bischöflicher Trägerschaft.
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24. April 1922
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Das Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung genehmigt den Schwestern von der Göttlichen Vorsehung die Errichtung eines privaten, katholischen Lyzeums; Ostern 1922 wird die Schule mit vier Klassen von Sexta bis Untertertia eröffnet. Bis zu dieser Zeit müssen die Eltern, sofern sie die Erziehung an einem katholischen privaten Lyzeum wünschen, ihre Töchter auf das Lyzeum im Vorsehungskloster schicken.Die Marienschule hat ihren ersten Standort in einer ehemaligen Pianofabrik am Bispinghof.

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1922 - 1930
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Die Schülerinnenzahl wächst von 113 Schülerinnen auf 631 Schülerinnen.Da die Marienschule seit 1926 auch Oberstufenklassen besitzt, trägt sie seither den Namen Marien-Oberlyzeum.

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1927
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Der erste Abiturjahrgang wird entlassen.
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1930 - 1942
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Durch die Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre und die damit verbundene große Arbeitslosigkeit bzw. Kürzung der Beamtengehälter und gleichzeitige Steuererhöhung ist es manchen Familien unmöglich, das damals noch zu zahlende Schulgeld aufzubringen, so dass die Schülerinnenzahlen im Jahr 1931 von 623 Schülerinnen bis zum Jahr 1941 auf 254 Schülerinnen deutlich zurückgeht. Mit der Machtübernahme Hitlers am 30. Januar 1933 beginnt die schwierigste Zeit für das Marien-Oberlyzeum und auch alle anderen christlich ausgerichteten Privatschulen. Diese passen nicht in das ideologische Erziehungskonzept der Nationalsozialisten.
Obwohl die Leiterin der Marienschule, Schwester Consolata, gewisse Zugeständnisse macht (z.B. Pflichtteilnahme der Schülerinnen am Flaggenappell im Anschluss an den Schulgottesdienst oder die Unterstützung der Sammlungen für das Winterhilfswerk), wird im März 1940 ein Aufnahmeverbot für Sextanerinnen erlassen.

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Herbst 1942
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Zwangsweise Auflösung durch die Nationalsozialisten
Die Schülerinnen besuchen nun die "dritte Städtische Oberschule für Mädchen am Bispinghof". Die Ordensschwestern werden von ihrer Unterrichtstätigkeit ausgeschlossen; nur die Unterprimanerinnen dürfen von ihnen noch bis zum Abitur 1943 unterrichtet werden. Nach Kriegsende drängen die Eltern auf Wiederaufnahme des Unterrichts, denn das Bedürfnis nach einer christlich orientierten Schule ist groß.

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Februar 1946
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Neugründung der Marienschule
Diese Neugründung geschieht unter größten Problemen. Weil das Schulgebäude am Bispinghof dem Bombenhagel zum Opfer gefallen ist, fehlen Räume für den Unterricht. Eine Lösung ist nur in der Nutzung verschiedener kleiner Unterrichtsorte möglich (Ludgerianum am Domplatz, Baracken am Hindenburgplatz, die Friedrichsburg). Parallel zum Unterricht muss an drei Tagen der Woche Trümmerdienst geleistet werden.
Eine leichte Entspannung tritt zum Herbst 1947 ein. Am Gelände um den von-Kluck-Bunker wird den Schwestern von der Josef-Emilien-Stiftung ein Bauplatz überlassen, auf dem Baracken entstehen. Allerdings herrscht schon von Beginn an eine große Enge, da die Schülerinnenzahl sprunghaft auf 900 Schülerinnen ansteigt. Aus diesem Grunde werden im folgenden Jahr weitere Baracken gebaut, die ungefähr auf der heutigen Laufbahn und dem vorderen Schulhof standen.
Aber auch die Erweiterungen bieten langfristig keine Lösung des Raumproblems.

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1953
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Das Bistum Münster übernimmt die Marienschule, weil der Orden der Göttlichen Vorsehung nicht über die notwendigen finanziellen Mittel für einen Schulneubau verfügt.
In den Jahren 1953 und 1954 entsteht das heutige Schulgebäude. Schwierig ist die Übergangsphase, da die Baracken in der Bauzeit teilweise abgerissen werden müssen, der Neubau aber noch nicht bezugsfertig ist.

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7. Oktober 1954
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Einweihung des Schulneubaus
Im gleichen Jahr bekommt die Schule einen altsprachlichen Zweig.
Die Schülerinnenzahlen entwickelt sich in den folgenden Jahren sehr positiv.

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1975
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1176 Schülerinnen (Höhepunkt)
Nach einigen Jahren mit geringeren Anmeldezahlen erfreut sich die Marienschule wieder einer großen Schülerinnenzahl.

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1990
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Start des deutsch-englischen bilingualen Zweiges.
Auch in anderen Bereichen gibt es immer wieder Neuerungen. Die Schule ist nun ein modernes und den Erfordernissen unserer Zeit aufgeschlossenes Mädchengymnasium in bischöflicher Trägerschaft.

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seit 2000
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Die Schule ist wieder 4-zügig.

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2004
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aktuelle Schülerinnenzahl: 797 (Stand: 17. März 2004)
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