Vorwort

Das vorliegende Schulprogramm möchte dazu beitragen, dem Leser einen umfassenden Einblick sowohl in die fachliche Konzeption als auch in die pädagogisch Zielsetzung der Marienschule und deren Umsetzung im schulischen Alltag zu ermöglichen.

Als katholische Schule in freier Trägerschaft legt die Marienschule besonderen Wert darauf, dass Schule nicht nur als Ort des Lernens verstanden wird, sondern auf der Basis des christlichen Menschenbildes als Lebensraum erfahrbar wird, der die Förderung der Persönlichkeit jeder einzelnen Schülerin durch geeignete Lehr- und Lernkonzepte in besonderem Maße zu berücksichtigen versucht. Dieses Ziel kann nicht von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern allein erreicht werden, es setzt vielmehr die gute und enge Zusammenarbeit von Schülerinnen, Lehrerkollegium und Elternschaft voraus.

Die Marienschule Münster ist eine Mädchenschule und hat somit eine ausgeprägte unverwechselbare Identität. Sie ist somit ein Programm.

Da die Institution Schule stets sehr starken Veränderungen unterworfen ist, kann das Schulprogramm nur einen momentanen Ist-Zustand widerspiegeln. Somit wird es Aufgabe der Schule bleiben, in einem stetigen Prozess der Weiterentwicklung den aktuellen Standort der Schule immer wieder neu auszuloten. Diese wichtige Aufgabe der Evaluation bedeutet, sich einerseits stets neu der eigenen Stärken der Schule bewusst zu werden, andererseits aber auch über Dinge nachzudenken, die verbesserungswürdig bzw. neu entwickelt werden müssen. Zweckmäßig erscheint es uns in regelmäßigen Abständen zentrale Aspekte zu evaluieren, wie sie zum Beispiel im Ausblick formuliert sind. Hierzu bedarf es einer hohen Dialogbereitschaft aller am Erziehungsprozess der Schülerinnen beteiligten Personen.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei dem gesamten Kollegium, sowie den Eltern und Schülerinnen bedanken, die uns tatkräftig bei der Erstellung des Schulprogramms unterstützt haben.

Münster, im September 2004

Rudolf Deneke
Schuleiter

Christina Rösel
stellv. Schulleiterin